Warum Mücken sich immer wieder auf uns stürzen: Die wissenschaftliche Erklärung, die nur wenige kennen
Viele kennen das: Ein entspanntes Beisammensein im Freien endet damit, dass eine Person von juckenden Quaddeln übersät ist, während alle anderen verschont bleiben. Ob lange Ärmel getragen oder Mückenschutzmittel benutzt wurden, scheint keine Rolle zu spielen – das Ergebnis ist unausweichlich. Mücken haben ganz offensichtlich ihre Lieblinge.
Das ist kein bloßes Pech oder eine Einbildung. Die Wissenschaft bestätigt, dass die Anziehungskraft von Mücken auf einem komplexen Zusammenspiel von Biologie, Körperchemie und Umweltfaktoren beruht.

Das biologische „Ortungssystem“
Nur weibliche Stechmücken stechen Menschen; sie benötigen das Protein im Blut, um Eier zu produzieren. Um den besten Wirt zu finden, haben sie ein ausgeklügeltes Sinnessystem entwickelt, das Signale des menschlichen Körpers wahrnimmt. Manche Menschen senden einfach „stärkere“ Signale aus als andere.
Wichtigste Anziehungsfaktoren
- Kohlendioxid (CO₂): Dies ist das wichtigste Fernsignal. Mit jedem Ausatmen setzen wir CO₂ frei , das Mücken aus bis zu 30 Metern Entfernung wahrnehmen können. Menschen mit einem höheren Stoffwechsel – beispielsweise größere, schwerere oder körperlich aktivere Personen – stoßen mehr CO₂ aus und sind daher leichter zu orten.
- Körpergeruch und Hautmikrobiom: Die menschliche Haut beherbergt Millionen von Bakterien, die spezifische chemische Verbindungen produzieren. Dadurch entsteht ein einzigartiges „Duftprofil“. Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Bakterienzusammensetzungen auf der Haut für Mücken attraktiver sind als andere.
- Blutgruppe: Ihre Gene spielen hier eine direkte Rolle. Studien zeigen, dass Menschen mit Blutgruppe 0 fast doppelt so häufig gestochen werden wie Menschen mit Blutgruppe A. Darüber hinaus sondern etwa 80 % der Menschen über ihre Haut ein chemisches Signal ab, das einer Mücke in der Nähe ihre Blutgruppe verrät.

Bewegung, Wärme und Gewohnheiten
- Bewegung: Mücken werden von dem „Cocktail“ aus Schweiß, Milchsäure und erhöhter Körperwärme angezogen, der bei körperlicher Aktivität entsteht.
- Kleidungsfarbe: Mücken nutzen ihren Sehsinn, um Wirte in unmittelbarer Nähe zu finden. Sie werden von dunklen, kontrastreichen Farben wie Schwarz, Dunkelblau und Rot angezogen . Helle Kleidung reflektiert mehr Licht, wodurch der Träger weniger sichtbar ist.
- Ernährung und Lebensstil: Interessanterweise konnte gezeigt werden, dass Alkoholkonsum (insbesondere Bier) die Attraktivität steigert, wahrscheinlich aufgrund von Veränderungen in der Schweißzusammensetzung und der Hauttemperatur.
Die genetische Komponente
Der wohl wichtigste Faktor ist die Genetik. Wissenschaftler schätzen, dass 60–70 % unserer Anziehungskraft auf Mücken durch unsere DNA bestimmt werden . Das erklärt, warum sich manche Menschen „verflucht“ fühlen – sie haben schlichtweg eine bestimmte Kombination chemischer Signale geerbt, die Mücken unwiderstehlich finden.

Wie Sie Ihr Risiko reduzieren können
Sie können zwar Ihre DNA oder Ihre Blutgruppe nicht ändern, aber Sie können die „Lautstärke“ Ihrer Signale minimieren:
- Verwenden Sie von der EPA zugelassene Repellentien (wie DEET, Picaridin oder Zitroneneukalyptusöl).
- Tragen Sie helle, locker sitzende Kleidung, um kühler zu bleiben und weniger aufzufallen.
- Vermeiden Sie die Stoßzeiten , insbesondere die Morgen- und Abenddämmerung, wenn die meisten Arten am aktivsten sind.
- Um Brutstätten zu beseitigen, entfernen Sie stehendes Wasser in der Nähe Ihres Hauses.
Das Verständnis dafür, dass die Vorliebe von Mücken eher eine Frage der Biologie als des Zufalls ist, kann Ihnen helfen, sich effektiver auf Ihre nächste Veranstaltung im Freien vorzubereiten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt und von einem Menschen auf Richtigkeit und Verständlichkeit hin bearbeitet.Diese Informationen ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung und dienen ausschließlich Informationszwecken. Bei Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und/oder Ihrer aktuellen Medikation wenden Sie sich bitte immer an Ihren Arzt oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister. Ignorieren Sie keine professionelle medizinische Beratung und verzögern Sie nicht die Inanspruchnahme von ärztlichem Rat oder einer Behandlung aufgrund von Informationen, die Sie hier gelesen haben.




