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Mein 8-jähriger Sohn hat das seit zwei Monaten durchgehend, und es ist schlimmer geworden als beim ersten Mal. Was ist das?

Was als harmloser Juckreiz begann, wurde zu einer erschreckenden Lektion darüber, wie aggressiv Urtikaria sein kann. Die erhabenen, roten Quaddeln waren nicht nur ein oberflächliches Problem; sie waren das sichtbare Zeichen dafür, dass Mastzellen Botenstoffe in seinen Blutkreislauf freisetzten, die winzige Gefäße füllten und Flüssigkeit in seine Haut pressten. Bald darauf führten tieferliegende Schwellungen – Angioödeme – zu einer Verformung seiner Lippen und Augenlider und verwandelten das Unbehagen in echte Angst, insbesondere als das Schlucken schwerfiel.

Die Ärzte suchten fieberhaft nach Auslösern: Nahrungsmittel, Medikamente, Infektionen, sogar Stress. Handelte es sich um akute Urtikaria, die nach wenigen Wochen abklingen würde – oder um chronische, die ohne erkennbare Ursache anhält? Mit Antihistaminika, kurzzeitigen Steroidtherapien und wohltuenden Mentholcremes ließen sich die Schübe allmählich in den Griff bekommen. Er lernte, auf seinen Körper zu hören, bekannte Auslöser zu meiden und Schwellungen im Gesicht oder um den Mund nie wieder zu ignorieren. Was sich einst wie „nur Nesselsucht“ angefühlt hatte, wurde zur Erinnerung daran, dass Hautreaktionen auf etwas viel Ernsteres hinweisen können – und dass eine rechtzeitige Behandlung im Stillen ein Leben retten kann.

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