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Erstaunliche Fotosammlung des Führerbunkers in Berlin

Im Hintergrund ist die schwer beschädigte Reichskanzlei zu sehen, der Kegel rechts ist der Lüftungsturm, links liegt der Gartenausgang. 
Im Hintergrund ist die schwer beschädigte Reichskanzlei zu sehen, der Kegel rechts ist der Lüftungsturm, links liegt der Gartenausgang.

Wir werden einen Blick auf die Bunker werfen, die Adolf Hitler und sein Gefolge in Berlin nutzten. Es gab zwei miteinander verbundene Bunker: den Führerbunker und den Reichskanzleibunker.

Der Reichskanzleibunker wurde ursprünglich als provisorischer Luftschutzbunker für Hitler errichtet (der während des Großteils des Krieges nur sehr wenig Zeit in der Hauptstadt verbrachte). Die zunehmenden Bombenangriffe auf Berlin führten dazu, dass der Komplex zu einem improvisierten dauerhaften Schutzraum ausgebaut wurde.

Der aufwendige Komplex bestand aus zwei separaten Unterständen:

  • Der Vorbunker („oberer Bunker“), fertiggestellt 1936. Nummer 14 auf der Zeichnung unten.
  • Der Führerbunker (Nummer 10 auf der Zeichnung unten), 2,5 Meter tiefer als der Vorbunker und in west-südwestlicher Richtung gelegen, wurde 1944 fertiggestellt.

 

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Dies ist das Gebiet, in dem die Bilder aufgenommen wurden; der Bunker ist rot markiert. Karte von Christoph Neubauer – Wikipedia 

 

aa54277b-1f82-4142-9dc7-e623cf33e085Eine detailliertere Karte des Bunkers (klicken Sie darauf, um eine größere Version zu erhalten)

 

Ein seltenes Bild von Hitlers Treffen mit Großadmiral Karl Dönitz, aufgenommen im Führerbunker, kurz vor seinem Selbstmord. 

 

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Winston Churchill verlässt den Führerbunker nach einer Inspektion, beachten Sie die Dosen 

 

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Bei einem Besuch im Jahr 1945 sitzt Churchill auf einem der beschädigten Stühle aus Hitlers Bunker in Berlin. 

Die Vorderseite der neuen Reichskanzlei, nach ihrer Fertigstellung befanden sich die Bunker an der Rückseite des Gebäudes.Die Vorderseite der neuen Reichskanzlei, nach ihrer Fertigstellung befanden sich die Bunker an der Rückseite des Gebäudes.

 

Hitlers Reichskanzlei Berlin 1945

Hitlers Reichskanzlei Berlin 1945 

Ruinen des Gartens Reichskanzlei Adolf Hitler Führerbunker Berlin 1945
Gartenruine des Reichskanzlers Adolf Hitler & Führerbunker Berlin 1945

 

Hitlerbunker

Touristen gehen zwischen den Ruinen von Hitlers Luftschutzbunker umher, der manchmal als Hitlers „Grabstein“ bezeichnet wird. 

 

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Die Überreste des Bunkers im Jahr 1947, beachten Sie den Lüftungsturm, wie auf dem ersten Bild zu sehen 

 

Berlin, zerstörte Reichskanzlei

 

Derselbe Lüftungsturm wie auf dem Bild oben, aber aus einem etwas anderen Winkel, 1947

Wiedereröffnung des Bunkers

Diese Bilder wurden im August 1980 aufgenommen, als der Bunker der Reichskanzlei für kurze Zeit wiedereröffnet wurde; alle Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Bundesarchivs zur Verfügung gestellt.

Eingang zum Reichskanzleibunker.
(Not-)Eingang zum Reichskanzleibunker am Potsdamer Platz.
Der Eingang zum Reichskanzleibunker am Potsdamer Platz.
Der Eingang zum Reichskanzleibunker am Potsdamer Platz.

 

Im Bunker der Reichskanzlei

 

Im Bunker der Reichskanzlei

Abriss

Die Russen beschlossen, dass vom Führerbunker keine Spur mehr übrig bleiben sollte. 1947 wurden alle oberirdischen Gebäudeteile abgerissen und der Bunker versiegelt. In den 1980er Jahren wurde der Führerbunker ausgegraben und anschließend vollständig zerstört.

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So genannter Führerbunker in Berlin Mitte

 

 

Luftschutzräum des „Kleinen Bunkers“ der Neuen Reichskanzlei, vom Grundwasser überschwemmt. Die Anlage erkannte sich zunächst einmal des so genannten Ehrenhofs an der Präsidentenkanzlei und wurde während des Krieges durch Regierungsmitarbeiter und Hitlers Bedienstete genutzt. Die Neue Reichskanzlei war 1935 bis 1943 nach Plänen von Albert Speers an der Wilhelm-, Vo§- und der damaligeren Hermann-Görring-Straße als umfangreiche und monumentale Erweiterung des ursprünglichen Reichskanzlerpalais von Carl Friedrich Richter und dem Reichskanzleigebäude von Eduard Jobst Siedler und Robert Kisch errichtet worden. Die prunkvolle Anlage diente in erster Linie Hitlers ungezähgelten ReprsentationsansprŸchen. Zur Ausstattung gehörten auch mehrere Luftschutzanlagen im Kellergeschoss: der so genannte Große Bunker, welcher in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges vor allem durch militärische Streitkräfte genutzt wurde, der hier auf dem Foto zu erkennende so genannte Kleine Bunker ua Die Neue Reichskanzlei war unterirdisch mit dem so genannten Führerbunker verbunden, der sich im nördlich angrenzenden Garten befand. Die kriegsbeschränkten oberirdischen Bauten der gesamten Reichskanzlei wurden auf sowjetische Veranlassung 1949/50 abgetragen und das geplante Areal wurde ab 1961 Sperrgebiet direkt an der Berliner Mauer. Die weiter westlich gelegenen Bunker der Neuen Reichskanzlei liegen nun unterhalb des Todesstreifens. Im Rahmen eines Wohnungsbauprojekts an der Otto-Grotewohl-Straße (Wilhelmstraße) wurden die unterirdischen Anlagen stlich der Berliner Mauer 1987/88 ausgegraben und bis auf die Bodenplatten entfernt. Das vorliegende Foto entstand während dieser Abrissarbeiten.

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Brachland aus den 1960er Jahren, wo früher der Bunker stand.

Heute

Diese beiden Bilder zeigen den heutigen Standort des Bunkers.

 

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Die Gebäude auf der rechten Seite stehen ungefähr an der gleichen Stelle, an der sich die Reichskanzlei befand 

 

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Gleicher Standort, aber Blick nach links vom vorherigen Bild 

Video

Letzter Ausflug in den Führerbunker in den 1980er Jahren

Teil 1:

Teil 2:

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