Ein Mann entwickelt nach jahrelanger Einhaltung einer bestimmten Kochgewohnheit „Schweinewürmer“.

Ein Mann wurde wegen eines ungewöhnlichen Krankheitsfalls ins Krankenhaus eingeliefert, den die Ärzte sich nicht erklären konnten, bis ihnen seine Essgewohnheiten und -vorlieben auffielen.
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Speck aus Schweinefleisch ist weltweit ein unglaublich beliebtes Lebensmittel. Auch ein Patient, dessen Name nicht genannt wird, mochte ihn sehr gern, doch seine Vorliebe dafür führte ihn ins Krankenhaus.
Er litt seit Wochen unter extremen Migräneanfällen und starken Rückenschmerzen. Um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln, wurden bei dem 52-Jährigen mehrere Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurden zystenartige Läsionen in seinem Gehirn festgestellt. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Zysten mit Bandwurmlarven gefüllt waren.
Die bei Schweinen häufig vorkommende Bandwurmart wird als Zystizerkose bezeichnet. Schweine sind oft mit dem Schweinebandwurm (Taenia solium) infiziert, und dessen Larven wurden im Gehirn des Mannes gefunden.
Der Patient musste mehrere Wochen auf der Intensivstation verbringen, nachdem sich die Würmer in sein Gehirn eingenistet hatten. Er wurde mit Antiparasitika sowie entzündungshemmenden Medikamenten behandelt, um die durch die Würmer verursachten Schwellungen und Zysten sowie die Würmer selbst zu bekämpfen.
Mediziner ermittelten den Ursprung der Larven, nachdem der Mann seine Frühstücksvorlieben gestanden hatte.
Er aß am liebsten nur leicht gebratenen, fast rohen Speck, da er knusprigen Speck nicht mochte. Ärzte fanden die Ursache seiner Beschwerden in seiner lebenslangen Vorliebe für weichen Speck.
Laut Gesundheitsrichtlinien sollte Speck auf eine Kerntemperatur von 145°F/62°C erhitzt werden, um Lebensmittelvergiftungen oder andere übertragbare Krankheiten zu vermeiden.
Die Kerntemperatur von Speck lässt sich aufgrund seiner dünnen Dicke nicht so einfach beurteilen. Umso einfacher ist es aber gerade deswegen, Speck richtig zuzubereiten. In der Patientenakte hieß es: „Der Verzehr von nicht durchgegartem Schweinefleisch stellt einen theoretischen Risikofaktor dar.“
Darin hieß es auch: „Es ist historisch gesehen sehr ungewöhnlich, in den Vereinigten Staaten auf infiziertes Schweinefleisch zu stoßen, und unser Fall könnte Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben.“
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