Wurde Jesus wirklich am 25. Dezember geboren? Das wahre Datum in der Bibel, das Ihre Überzeugungen verändern wird.
Seit Jahrhunderten feiern Millionen von Menschen auf der ganzen Welt am 25. Dezember die Geburt Jesu Christi . Lichter, geschmückte Bäume, Weihnachtslieder und Familientreffen sind zu Traditionen geworden, die Kulturen und Generationen überdauern.

Doch viele Gläubige beschäftigen sich insgeheim mit einer Frage, die nur wenige offen stellen: Ist der 25. Dezember laut Bibel wirklich der Geburtstag Jesu?
Bei genauer Betrachtung der Heiligen Schrift zeichnet sich ein ganz anderes – und zutiefst bedeutungsvolles – Bild ab.
Der historische Ursprung des 25. Dezembers
Die Bibel nennt kein genaues Datum für Jesu Geburt.
Weder Jesus noch die Apostel noch die ersten Christen legten den 25. Dezember als Feiertag fest.
Historisch gesehen wurde dieses Datum offiziell im Jahr 336 n. Chr., während der Herrschaft des römischen Kaisers Konstantin, anerkannt.
Damals wurde am 25. Dezember Natalis Solis Invicti , die „Geburt der unbesiegten Sonne“, gefeiert – ein bedeutendes heidnisches Fest zu Ehren des Sonnengottes. Mit der Ausbreitung des Christentums im Römischen Reich wurde die Feier der Geburt Christi auf dieses bestehende Fest gelegt, um die Bekehrung zu erleichtern und die Bevölkerung zu einen.
Das Datum wurde christianisiert, nicht biblisch offenbart.

Klimatische Indizien, die einen Winter ausschließen
Lukas 2,8 liefert ein subtiles, aber aussagekräftiges Detail: Hirten lebten draußen auf dem Feld und wachten nachts über ihre Herden.
In der Region um Bethlehem bringt der Winter (Dezember bis Januar) kalte Temperaturen, Regen und manchmal Frost. Während dieser Jahreszeit wurden die Schafe in geschützten Gehegen gehalten – nicht über Nacht auf offenen Weiden.
Historisch gesehen blieben die Hirten nur vom Frühling bis zum Herbst, ungefähr von März bis November, auf den Feldern.
Allein das macht eine Geburt im Winter äußerst unwahrscheinlich.
Die römische Volkszählung: Ein weiterer Hinweis
Lukas berichtet auch, dass Joseph und Maria von Nazareth nach Bethlehem reisten – etwa 130 Kilometer (80 Meilen) –, um einer von Kaiser Augustus angeordneten Volkszählung nachzukommen.
Das Römische Reich führte im Winter nie Volkszählungen durch. Reisen waren gefährlich, Straßen schlammig und Gebirgswege nahezu unpassierbar. Volkszählungen wurden stets in trockenen, gemäßigten Jahreszeiten durchgeführt, um die Kooperation und Sicherheit zu gewährleisten.
Wieder einmal entspricht der Dezember nicht der historischen Realität.

Die verborgene Zeitleiste in Lukas 1
Einer der präzisesten Hinweise findet sich im Lukasevangelium, Kapitel 1.
Zacharias, der Vater Johannes des Täufers, gehörte zur Priesterabteilung Abija. Laut 1 Chronik 24 diente diese Abteilung in der achten Woche des Priesterzyklus – etwa Mitte Juni.
Nach Beendigung seines Dienstes kehrte Zacharias nach Hause zurück, und Elisabeth wurde schwanger.
- Johannes der Täufer wurde etwa neun Monate später geboren → etwa im März/April
- Im sechsten Monat von Elisabeths Schwangerschaft besuchte der Engel Gabriel Maria
- Dies datiert die Empfängnis Jesu auf etwa September.
- Neun Monate später → Ende September bis Anfang Oktober
Das Laubhüttenfest (Sukkot)
Dieser Zeitpunkt stimmt perfekt mit dem Laubhüttenfest (Sukkot) überein – einem der bedeutendsten Feste im biblischen Kalender.
Sukkot erinnert an die Zeit, als Gott in der Wüste unter seinem Volk wohnte.
In Johannes 1,14 heißt es: „Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“
Im Originaltext bedeutet „dwelt“ wörtlich „in Zelten wohnen“.
Mit anderen Worten: Jesus könnte genau an dem Tag geboren worden sein, an dem das Fest gefeiert wird, an dem Gott unter den Menschen weilt.

Warum im Gasthaus kein Platz mehr war
Bethlehem war im Winter eine ruhige Stadt.
Während des Sukkot-Festes reisten Hunderttausende Pilger nach Jerusalem – und Bethlehem war überfüllt mit Besuchern.
Das erklärt, warum Joseph und Maria keine Unterkunft fanden. Die Stadt war einfach überfüllt.
Schon alte rabbinische Schriften legen nahe, dass viele jüdische Gelehrte die Geburt des Messias während dieses Festes erwarteten. Theologie, Prophetie, Geschichte und Kalender fügen sich zusammen wie die Teile eines einzigen Puzzles.
Also… sollten wir aufhören, den 25. Dezember zu feiern?
Das ist eine persönliche Entscheidung.
Was wirklich zählt, ist nicht das Datum, sondern die Wahrheit, die es repräsentiert:
- Jesus wurde geboren
- Er trat in die Menschheitsgeschichte ein.
- Er lebte, starb und stand wieder auf.
Der 25. Dezember ist eine menschliche Tradition – schön, bedeutungsvoll und reich an kulturellem Wert.
Die Bibel deutet jedoch stark auf eine Geburt im Herbst hin, wahrscheinlich während des Laubhüttenfestes.
Schlussbetrachtung & Freundliche Empfehlungen
- Studiere die Heilige Schrift persönlich; verlass dich nicht allein auf die Tradition.
- Lerne, kulturelle Bräuche von biblischen Belegen zu trennen – ohne dabei beides abzulehnen.
- Teile deine Erkenntnisse mit Demut, nicht um zu spalten, sondern um zum Nachdenken anzuregen.
- Denk daran: Glaube ist nicht an ein Datum gebunden, sondern an eine Person.
- Lass diese Wahrheiten deine Beziehung zu Christus vertiefen, nicht Streit auslösen.
Manchmal führt uns das Stellen der stillen Fragen zu einer tieferen Ehrfurcht vor der Geschichte, die Gott schon immer erzählt hat.




