Junger Mann ins Krankenhaus eingeliefert, weil er sein Auto fallen gelassen hatte… Mehr anzeigen
Im September 2022 veröffentlichte das „Journal of Orthopaedic Case Reports“ einen erschütternden Fall eines 18-jährigen Arbeiters in Indien, der sich bei der Arbeit eine schwere Halswirbelsäulenverletzung zuzog, als ihm ein schwerer Metallgegenstand direkt auf den Kopf fiel. Diese seltene und katastrophale Verletzung führte zu einer Retropulsionsfraktur des fünften Halswirbelkörpers (C5) in Verbindung mit einer Fraktur des sechsten Halswirbels (C6). Trotz notfallmedizinischer Versorgung verstarb der Mann zwei Tage später. Dies ist der erste dokumentierte Fall einer Verletzungsmorphologie, die sich gängigen Klassifizierungssystemen entzieht.
Der Vorfall: Plötzliches Trauma, akute Krise.
Laut Fallbericht stand der junge Mann an seinem Arbeitsplatz, als unerwartet ein großes, schweres Metallrohr oder ein Träger von oben herabfiel und ihn im Stirnbereich traf. Er verlor das Bewusstsein, erlitt Atemnot und erlitt fast unmittelbar nach dem Aufprall einen Schock. Rettungskräfte führten umgehend eine Intubation und Stabilisierung durch und legten eine starre Halskrause an, bevor sie ihn ins Krankenhaus brachten.
Eine solche axiale Flexions-Kompressionsverletzung, bei der der Wirbelkörper komprimiert und nach hinten verschoben wird (ähnlich einem „Nussknacker“-Effekt), ist äußerst selten und wurde in gängigen Klassifikationssystemen wie Allen & Ferguson, SLICS oder AO Spine nicht erfasst ([turn0search3], [turn0search0]). Dies war der erste dokumentierte Fall dieses spezifischen Frakturmusters in der medizinischen Literatur.
Klinischer Verlauf: Stabilisierungsmaßnahmen und tödlicher Ausgang.
Bei der Einlieferung war der Patient instabil und litt sowohl unter hämodynamischer Instabilität als auch unter respiratorischer Insuffizienz. Er wurde intubiert und beatmet, und es wurde eine zervikale Traktion angelegt, um den Druck auf das Rückenmark zu reduzieren. Trotz dieser Maßnahmen besserte sich sein Zustand nicht, und er verstarb zwei Tage nach der Verletzung. Die außergewöhnlich schwere Verletzung und die frühe Einlieferung schränkten die chirurgischen Möglichkeiten stark ein.




